Wilhelm Feld baute den Ofen mit seinen eigenen Händen.
Im Herbst 1911 pachtete Wilhelm Feld, damals 26 Jahre alt, ein Ladenlokal in der Limmerstraße. Das Geld reichte nicht für einen fertigen Ofen — also mauerte er ihn selbst, Stein für Stein, aus Schamotte, die er aus Bückeburg heranfahren ließ.
Heute, 115 Jahre später, backt sein Urenkel Jonas im selben Ofen. Dreimal wurde er restauriert. Nie ersetzt. Die Temperaturverteilung — leicht ungleich, immer etwas heißer an der linken Wand — ist Teil des Hauses geworden.